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Angefangen mit einem Einkaufswagen und einem Tapeziertisch

Der Weltladen Menden entstand aus einer Schülergruppe. Heute führen ihn rund 25 Ehrenamtliche, getragen vom Verein Solidarität mit der 3. Welt e.V.

Wie alles begann

Anfang der Achtzigerjahre gründete sich aus einer Schülergruppe des Walram-Gymnasiums die „Dritte-Welt-Gruppe“ Menden. Sie traf sich wöchentlich in den Räumen einer Kirchengemeinde und organisierte jeden Samstag einen Verkaufsstand in der Fußgängerzone. Die Waren lagerten in einem Mendener Lebensmittelgeschäft und kamen mit Einkaufswagen und Handkarren in die Stadt.

Bald wollte die Gruppe eigene Räume: einen Ort für ihre Treffen, einen festen Verkaufsraum und eine Anlaufstelle für Fragen zum Nord-Süd-Verhältnis in Menden. Deshalb gründete sie einen gemeinnützigen Verein, dessen Mitgliedsbeiträge die Miete für ein Ladenlokal tragen sollten. Gemeinsam mit dem neu gegründeten Ortsverband der Grünen mietete der Verein ein Ladenlokal in der Papenhausenstraße, und am 30. Dezember 1985 öffnete dort der erste „Dritte-Welt-Laden“ in Menden.

Vom Dritte-Welt-Laden zum Weltladen

Angebot und Aussehen des Ladens haben sich seitdem verändert, genauso wie die Wünsche der Kundschaft. Geblieben ist die Idee: Menschen im globalen Süden sollen ihre Produkte zu einem gerechten Preis verkaufen und davon leben können.

40 Jahre später: der Umzug an den Neumarkt

Nach 40 Jahren in der Papenhausenstraße ist der Weltladen 2025 ein paar Meter weiter in die Innenstadt gezogen. Am Neumarkt 8 ist das Geschäft heller und barrierefrei, und das Sortiment ist gewachsen.

Eingangstür des früheren Ladens in der Papenhausenstraße mit buntem Willkommen-Schriftzug und Aushängen
Die alte Ladentür in der Papenhausenstraße